Skip to main content
main-content

Tipp

Weitere Artikel dieser Ausgabe durch Wischen aufrufen

12.03.2019 | Leitthema | Sonderheft 1/2019 Open Access

Pädiatrie & Pädologie 1/2019

Zugang zu teuren Medikamenten: Verantwortung der Politik

Wenn Kosten-Nutzen-Bewertungen als Steuerungsinstrument nicht mehr greifen

Zeitschrift:
Pädiatrie & Pädologie > Sonderheft 1/2019
Autor:
Priv. Doz. Dr. phil Claudia Wild
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Der Anstieg der Arzneimittelausgaben aufgrund neuer, hochpreisiger innovativer Arzneimittel stellt die Gesundheitssysteme unter den derzeitigen institutionellen Rahmenbedingungen vor finanzielle Herausforderungen. Die Erkenntnis, dass der derzeitige Wachstumspfad nicht unbegrenzt fortbestehen kann, erfordert die Notwendigkeit neuer Strategien, um den Zugang für Patienten zu Innovationen zu sichern und um die Gesundheitssysteme nachhaltig finanzieren zu können. In einem Bericht des EU-Expertengremiums „Effective Ways of Investing in Health“ kommen einige Vorschläge für Politikansätze zum Vorschlag: Höhere Preis- und Kostentransparenz; Revision des Patentrechts und der Marktexklusivität; Entwicklung von Methoden zur Messung des sozialen Werts von Arzneimitteln, bessere Belohnung für bessere therapeutische Wirksamkeit; Zahlungssysteme, die (erfolgreiche) Behandlungen erstatten, statt Pillen einzukaufen; Erprobung nichtlinearer Refundierungen; Ausübung von Marktmacht bei Preisverhandlungen; Schaffung von Dialogplattformen, an denen alle relevanten Stakeholder beteiligt sind.
Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Sonderheft 1/2019

Pädiatrie & Pädologie 1/2019 Zur Ausgabe