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Zöliakie

Erschienen in:

Zusammenfassung

Die Zöliakie ist eine lebenslange, immunologisch vermittelte, chronisch-entzündliche Erkrankung des Dünndarms, die genetisch prädisponierte Individuen betrifft. Die Erkrankung hat eine grosse Variabilität in der klinischen Präsentation mit sowohl intestinalen als auch extraintestinalen Manifestationen und Symptomen, die Zöliakie wird daher häufig auch als Chamäleon der Gastroenterologie bezeichnet. In den letzten Jahrzehnten konnte ein deutlicher Anstieg der Prävalenz der Zöliakie beobachtet werden. Bei bestimmten Risikopopulationen, wie z. B. Verwandte ersten und zweiten Grades mit Zöliakie, Patienten mit Typ-1-Diabetes, Patienten mit autoimmuner Thyreoiditis sowie Down- und Turner-Syndrom, ist eine höhere Prävalenz für Zöliakie zu verzeichnen. Die Diagnose der Zöliakie stützt sich auf die Anamnese, klinische Untersuchung, Serologie und histologische Untersuchung von Duodenalbiopsien. Der Grundpfeiler der Therapie ist eine strikte lebenslange glutenfreie Ernährung.
Titel
Zöliakie
Verfasst von
PD Dr. med. Jonas Zeitz
Diana Studerus
Publikationsdatum
16.02.2021
Verlag
Springer Vienna
Schlagwort
Zöliakie
Erschienen in
Schweizer Gastroenterologie / Ausgabe 1/2021
Print ISSN: 2662-7140
Elektronische ISSN: 2662-7159
DOI
https://doi.org/10.1007/s43472-021-00032-4
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Bildnachweise
Junge Frau beim Arzt/© Peter Atkins / Fotolia