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16.02.2021 | Zöliakie | Review

Zöliakie

Zeitschrift:
Schweizer Gastroenterologie
Autoren:
PD Dr. med. Jonas Zeitz, Diana Studerus
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Die Zöliakie ist eine lebenslange, immunologisch vermittelte, chronisch-entzündliche Erkrankung des Dünndarms, die genetisch prädisponierte Individuen betrifft. Die Erkrankung hat eine grosse Variabilität in der klinischen Präsentation mit sowohl intestinalen als auch extraintestinalen Manifestationen und Symptomen, die Zöliakie wird daher häufig auch als Chamäleon der Gastroenterologie bezeichnet. In den letzten Jahrzehnten konnte ein deutlicher Anstieg der Prävalenz der Zöliakie beobachtet werden. Bei bestimmten Risikopopulationen, wie z. B. Verwandte ersten und zweiten Grades mit Zöliakie, Patienten mit Typ-1-Diabetes, Patienten mit autoimmuner Thyreoiditis sowie Down- und Turner-Syndrom, ist eine höhere Prävalenz für Zöliakie zu verzeichnen. Die Diagnose der Zöliakie stützt sich auf die Anamnese, klinische Untersuchung, Serologie und histologische Untersuchung von Duodenalbiopsien. Der Grundpfeiler der Therapie ist eine strikte lebenslange glutenfreie Ernährung.

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Literatur
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