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01.09.2020 | Intensivpflege | Ausgabe 6-7/2020

Der Schock der Hinterbliebenen
ProCare 6-7/2020

Zielgruppengerechte Krisenintervention — Angehörige und Team

Zeitschrift:
ProCare > Ausgabe 6-7/2020
Autoren:
Maria Brauchle, Tanja Wildbahner
Wichtige Hinweise

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt. M. Brauchle und T. Wildbahner geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht. Dieser Beitrag beinhaltet keine von den Autoren durchgeführten Studien an Menschen oder Tieren. Alle Patienten, die über Bildmaterial oder anderweitige Angaben innerhalb des Manuskripts zu identifizieren sind, haben hierzu ihre schriftliche Einwilligung gegeben.

Zusammenfassung

Durch den plötzlichen Tod eines nahen Angehörigen gerät eine Familie in eine unvorhersehbare Ausnahmesituation. Angst, Aggression, Wut, Unverständnis und Verstörtheit sind nur einige Gefühle der Betroffenen, denen das Personal auf Intensivstationen ausgesetzt ist. Die Krisenintervention, entwickelt in der Mitte des vorigen Jahrhunderts, bietet mit ihren Konzepten Rahmenbedingungen für die Helfer, wie mit den Hinterbliebenen in den ersten Stunden gearbeitet werden kann. Das BASIS-Modell ist dabei ein Weg der Gesprächsführung, der das medizinische Personal anleiten kann: Bindung wird hergestellt, das Annehmen der Tatsachen forciert, Struktur wird geboten und Informationen gegeben, und es erfolgt ein Sicherstellen von Auffangnetzen. Helfer benötigen ein hohes Maß an empathischen Fähigkeiten und Mitgefühl für diese Arbeit. Jedoch muss darauf geachtet werden, nur da zu helfen, wo Hilfe möglich ist. Andernfalls sind Ärzte und Pflegepersonen der Gefahr ausgesetzt, eine Mitgefühlsermüdung zu erleiden. Die richtigen Schulungen, Fortbildungen und Supervisionen sind essenziell, damit die Betreuungspersonen unbeschadet Menschen in Krisen begleiten können.

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