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Wundverschlussmöglichkeiten des Stirn- und Wangenbereichs

  • 05.02.2026
  • Originalie
Erschienen in:

Zusammenfassung

Nach der Exzision kutaner Tumoren im Stirn- und Wangenbereich entstehen typischerweise rundliche oder ovale Defekte, deren rekonstruktive Versorgung hohe funktionelle und ästhetische Anforderungen erfüllt. In Abhängigkeit von Defektgröße und -tiefe, Lokalisation und Gewebeverschieblichkeit kommen primäre Dehnungsplastiken, verschiedene Lokallappen (Verschiebe‑, Rotations‑, Transpositions- und Insellappen) und – bei größeren Defekten – Spalt- oder Vollhauttransplantationen zum Einsatz. Lokale Verschlussverfahren nutzen farb- und texturidentische Haut und erlauben eine Narbenführung entlang der „relaxed skin tension lines“, wodurch sich spannungsarme Verschlüsse und unauffällige Narbenbilder erzielen lassen. Transplantationsverfahren bieten dagegen eine Option bei ausgedehnten Defekten oder limitierten Lappenmöglichkeiten, sind im Gesichtsbereich jedoch insbesondere hinsichtlich Schrumpfung, Pigmentierung und Oberflächenqualität kritisch zu bewerten. Ein strukturiertes Vorgehen entlang eines rekonstruktiven Stufenplans, eine sorgfältige präoperative Planung und eine atraumatische Nahttechnik sind entscheidend, um funktionelle Einschränkungen zu vermeiden und ein optimales ästhetisches Ergebnis sicherzustellen.
Titel
Wundverschlussmöglichkeiten des Stirn- und Wangenbereichs
Verfasst von
Dr. med. Sophia Arnö
Robert Cipic
Daniela Hartmann
Publikationsdatum
05.02.2026
Verlag
Springer Vienna
Erschienen in
hautnah / Ausgabe 1/2026
Print ISSN: 1866-2250
Elektronische ISSN: 2192-6484
DOI
https://doi.org/10.1007/s12326-026-00743-y
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