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01.07.2015 | Rehabilitation | Ausgabe 2/2015

rheuma plus 2/2015

„Wunderwerk Hand“

Aspekte der modernen Rehabilitation bei Rheumapatienten

Zeitschrift:
rheuma plus > Ausgabe 2/2015
Autoren:
Prim. Dr. Monika Mustak-Blagusz, Christoph Pertinatsch

Zusammenfassung

Das „Wunderwerk Hand“ – nicht nur als Universalwerkzeug („Multitool“) unseres Körpers für sämtliche Aktivitäten des täglichen Lebens und für die individuelle Partizipation im Sinne der International Classification of Functioning and Health (ICF) – benötigt eine zielorientierte Therapie, um Funktionsverluste zu vermeiden bzw. zu minimieren. Um dieses Ziel zu erreichen, bedarf es eines multinodalen Therapieansatzes durch ein multiprofessionelles Team. Neben der medikamentösen Therapie unserer Rheumapatienten als wesentlicher Stützpfeiler ist die Versorgung der Patienten mit Hilfsmitteln und speziell gefertigten Schienen zur Vermeidung von Belastungen an schmerzhaften Strukturen als wertvolle Bereicherung und Notwendigkeit zu sehen.
Trainingsorientierte Therapien in den Bereichen Kraft, Ausdauer und Koordination, um die Funktionalität sämtlicher anatomischer Strukturen wieder zu erlangen oder zu verbessern, bilden einen weiteren wichtigen Pfeiler im Therapieansatz, vor allem in Kombination mit der Umsetzung funktionaler Fertigkeiten im Alltag.
Gerade in der Therapie der rheumatischen Hand gilt nicht der Grundsatz „try and error“ sondern es gilt „treat to target“, um im Zusammenspiel der verschiedenen Bereiche ein optimales Outcome für den Patienten in seiner individuellen Beeinträchtigung zu erlangen.
Die Hand als wesentliches Hilfsmittel in der Kommunikation und der zwischenmenschlichen Beziehung optimal zu therapieren, bedeutet nicht zuletzt für die betroffenen Patienten einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der psychischen Gesundheit.

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Literatur
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