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20.05.2019 | übersichtsarbeit | Ausgabe 1-2/2019 Open Access

Psychotherapie Forum 1-2/2019

„Wir bestehen alle nur aus buntscheckigen Fetzen“ (Montaigne). Grundsätzliche Überlegungen zu Psychotherapie bei konstitutioneller Geschlechtsinkongruenz

Zeitschrift:
Psychotherapie Forum > Ausgabe 1-2/2019
Autor:
Cornelia Kunert
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Die Zuschreibungen der Geschlechtsidentität aufgrund von anatomischen Verhältnissen des Körpers oder anderen biologischen Daten müssen (a) nicht eindeutig sein und (b) nicht mit Selbsterleben übereinstimmen. Das Vorhandensein einer konstitutionellen Geschlechtsinkongruenz wird aufgrund neurologischer Erkenntnisse und sozialer Wirklichkeit nach dem ICD11 nicht mehr als psychische Störung klassifiziert werden. Daher ist auch eine verpflichtende Psychotherapie für diese Personen zur Erlangung von Anpassungsschritten an das Identitätsgeschlecht zu hinterfragen. Vorrang in der Arbeit mit Transgender Personen hat immer die lebensweltliche Erfahrung der betreffenden Person, die Verbesserung der subjektiven Lebensqualität mit Bedacht auf die kongruenzdynamische Entwicklung im Transitionsprozess. Im folgenden Text wird daher die Bedeutung und der Vorrang der Erste-Person-Perspektive und der Selbstverantwortung für die Psychotherapie mit Transgender Personen diskutiert.
Literatur
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