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01.04.2017 | Originalien | Ausgabe 2/2017 Open Access

Pädiatrie & Pädologie 2/2017

„Wer Köpfchen hat, der schützt es“

Der Effekt von Schutzausrüstung beim Wintersport?

Zeitschrift:
Pädiatrie & Pädologie > Ausgabe 2/2017
Autoren:
Ass. Prof. PD Dr. Christoph Castellani, Georg Singer, Thomas Petnehazy, Holger Till

Zusammenfassung

Wintersport gehört zu den beliebtesten Sportarten in Österreich. Neben anderen Maßnahmen konnte das Unfallrisiko durch das Tragen von Schutzausrüstung in den letzten Jahren deutlich reduziert werden. Vor allem die Verwendung von Skihelmen erzielte eine deutliche Abnahme der Anzahl von Kopfverletzungen. Dieser Artikel analysiert die Literatur hinsichtlich des Effektes von Schutzausrüstung auf das Verletzungsmuster und beschreibt eigene Daten von 2873 Skiunfällen in der Steiermark in 2 Wintersaisons (2007/08 und 2014/15). Ähnlich zu Angaben in der Literatur konnten wir eine zunehmende Verwendung von Skihelmen und Rückenprotektoren beobachten. Parallel dazu zeigt sich eine deutliche Reduktion von Kopfverletzungen (insbesondere auch von Schädelfrakturen) und von BWS-/LWS-Verletzungen im Vergleich der analysierten Saisons. Insgesamt kann somit nur auf die Wichtigkeit von Schutzausrüstung beim Wintersport hingewiesen werden. Insbesondere bei Rückenprotektoren zeigt sich hier noch großes präventives Potenzial für die Zukunft.
Literatur
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