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20.09.2014 | Onlineartikel

Welches Spermium setzt sich durch?

Von mehreren Millionen Spermien, die im weiblichen Körper ihre Reise beginnen, erreichen weniger als einhundert die Nähe der Eizelle und kommen damit für eine Befruchtung in Frage. Seit Jahrzehnten versuchen Forscher auf der ganzen Welt, die entscheidenden Faktoren für diese Selektion herauszufinden. Bisher gingen sie davon aus, dass alle Spermien eine fast identische Schwimmtechnik haben, manche dabei nur langsamer als ihre „Konkurrenten" sind. Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Gunther Wennemuth, Leiter des Instituts für Anatomie an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg Essen am Universitätsklinikum Essen (UK Essen), konnte jetzt zeigen, dass diese Annahme in großen Teilen nicht zutrifft: Danach sollen Spermien durch den Wechsel zwischen verschiedenen Schwimmtechniken die Richtung und das Anheften an andere Zellen beeinflussen.

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