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01.09.2015 | Originalien | Ausgabe 4/2015

Pädiatrie & Pädologie 4/2015

Welche Vorteile hat die minimal invasive Leistenhernien-Operation im Kindesalter?

Zeitschrift:
Pädiatrie & Pädologie > Ausgabe 4/2015
Autor:
Univ.-Prof. Dr. H. Till

Zusammenfassung

Mehr als 15 Jahre wurde die laparoskopische Leistenhernien-Operation im Kindesalter kritisch diskutiert, weil die Ergebnisse keine echten Vorteile zeigten. In der Zwischenzeit jedoch hat sich die Technik zu einer sicheren und effektiven Methode weiterentwickelt. Wesentliche Verbesserungen stellen die miniaturisierten Instrumente (3 mm) und die Möglichkeit einer „echten“ Herniotomie dar. Vorteile bestehen in der eindeutigen Beurteilung beider Leisten auf „einem Blick“, der simultanen Korrektur einer beidseitigen Leistenhernie ohne weiteren Schnitt und der geringeren Traumatisierung des Samenstrangs durch den Zugang „von innen“. Durch die „echte“ Herniotomie, also der Durchtrennung des Bruchsacks wie beim offenen Vorgehen, haben sich die Ergebnisse deutlich verbessert. Aktuelle Studien empfehlen deswegen ein minimal invasives Vorgehen bei Kindern mit gesicherter beidseitiger Hernie oder bei Verdacht auf eine gegenseitige (sog. metachrone) Hernie und nach Inkarzerationen. In diesen Fällen profitiert das Kind von den diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten der Laparoskopie.

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