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01.05.2017 | Schlafmedizin | Ausgabe 2/2017

hautnah 2/2017

Was hustet und juckt da im Dunkeln?

Nächtliches Asthma und allergieinduzierte Schlafstörungen bei Kindern und Jugendlichen

Zeitschrift:
hautnah > Ausgabe 2/2017
Autor:
MHBA Priv.-Doz. Dr. med. habil. Sebastian Kerzel
Wichtige Hinweise
Erstveröffentlichung in Somnologie (2016) 20:288-296. doi:10.​1007/​s11818-016-0082-4

Zusammenfassung

Sowohl Asthma, atopische Dermatitis und allergische Rhinitis zeigen eine ausgeprägte zirkadiane Rhythmik mit einem Beschwerdemaximum in der Nacht. Die damit einhergehende Schlaffragmentation führt dazu, dass die betroffenen Kinder häufig unter Tagesschläfrigkeit und einer relevanten Beeinträchtigung der Lebensqualität leiden. Aufgrund der diagnostischen Lücke zur objektiven Erfassung werden nächtliche Asthmasymptome und allergieinduzierte Schlafstörungen in ihrer Häufigkeit deutlich unterschätzt. Daher sollten bei der Langzeitbetreuung von Patienten mit Asthma, atopischer Dermatitis oder allergischer Rhinitis die strukturierte Erfassung schlafbezogener Beschwerden, sowie die regelmäßige Messung von Schlafqualität und Tagesschläfrigkeit zur Routine gehören. Umgekehrt müssen die sehr häufigen Erkrankungen des atopischen Formenkreises bei der (primär somnologischen) Abklärung von Tagesschläfrigkeit im Kindes- und Jugendalter differenzialdiagnostisch mit in Betracht gezogen werden. Da Asthma und das obstruktive Schlafapnoesyndrom oft gemeinsam auftreten, sollte bei Diagnosestellung der einen Erkrankung auch gezielt nach der jeweils anderen gesucht werden.

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Literatur
Über diesen Artikel

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