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26.04.2017 | Originalien | Ausgabe 4/2017

Pädiatrie & Pädologie 4/2017

Vulvovaginitis beim präpubertalen Mädchen

Zeitschrift:
Pädiatrie & Pädologie > Ausgabe 4/2017
Autor:
Dr. med. Birgit Delisle
Wichtige Hinweise
Dieser Beitrag wurde in der Zeitschrift gynäkolgie + geburtshilfe 2017. 22:20–24 erstveröffentlicht. Zweitpublikation mit freundlicher Genehmigung des Autors.

Zusammenfassung

Entzündungen im Bereich der Vulva sind ein häufiger Vorstellungsgrund in der Kindergynäkologie. Eine unspezifische Entzündung kann durch vulvaginalen Reflux, falsche Hygiene und/oder durch Kontamination mit Keimen aus dem Bereich der oberen Luftwege oder Darmkeime ausgelöst werden. Häufig sind hygienische Maßnahmen ausreichend. Spezifische Infektionen werden durch ß‑hämolysierende A-Streptokokken, Oxyuren und in seltenen Fällen durch Hefepilze hervorgerufen. Sexuell übertagbare Krankheiten können perinatal, durch Auto- und Heteroinokulation (HP-Viren, Herpes simplex Viren) und sexuell übertragen werden. Beim Nachweis von sexuell übertragbaren Krankheiten wie Gonokokken, Chlamydien und Trichomonaden nach dem 3. Lebensjahr sollte man an sexuellen Missbrauch denken. Auslöser einer Vulvitis kann auch eine Dermatose, wie z.B. Lichen sclerosus, Psoriasis vulgaris oder eine Kontaktdermatitis sein.

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Literatur
Über diesen Artikel

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