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Juckreiz kann, muss aber nicht wegweisend sein
Vulvovaginalkandidose sicher erkennen und wirksam behandeln
01.10.2017
Aktuelles
Erschienen in:
Verfasst von
Prof. Dr. med. Werner Mendling
Korrespondierender Autor
Prof. Dr. med. Werner Mendling
Deutsches Zentrum für Infektionen in Gynäkologie und Geburtshilfe an der Landesfrauenklinik, Helios Universitätsklinikum Wuppertal, 42283, Wuppertal, Deutschland
Normale vaginale Mikrobiota – ein Gemenge in Balance. Es gibt über 170 Laktobazillusarten. Viele produzieren Wasserstoffperoxid (H2O2). Die Vagina einer Frau ist meist von mehreren Arten besiedelt (Abb. 1). Typisch sind Lactobazillus (L.) crispatus, L. gasseri, L. jensenii und L. iners [1–3]. Laktobazillen sind gegen Betalaktam-Antibiotika und Clindamycin empfindlich, weniger stark gegen Doxycyclin oder Metronidazol. Frauen unterschiedlicher ethnischer Herkunft werden von unterschiedlichen Laktobazillusarten dominiert („community types“, „vagitypes“). Schwarze und hispanische Frauen haben höhere mittlere pH-Werte als weiße und asiatische Frauen. L. iners nimmt bei Dysbiose zu und verdrängt dann L. crispatus.