Skip to main content
main-content

Tipp

Weitere Artikel dieser Ausgabe durch Wischen aufrufen

21.06.2016 | originalarbeit | Ausgabe 3/2017 Open Access

Psychotherapie Forum 3/2017

Veränderungen der Beeinträchtigungsschwere und Zielerreichung bei analytischer Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen mit externalisierender Symptomatik

Zeitschrift:
Psychotherapie Forum > Ausgabe 3/2017
Autoren:
D. Fiedler, K. Weitkamp, G. Romer, S. Wiegand-Grefe
Wichtige Hinweise
Der ursprüngliche Artikel wurde geändert, da nachträglich eine Open Access-Veröffentlichung gewünscht wurde.
Diese Arbeit ist Teil des Leitthemas „Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen“.
Ein Erratum zu diesem Beitrag ist unter https://​doi.​org/​10.​1007/​s00729-017-0100-4 zu finden.

Zusammenfassung

Ziel

Die vorliegende Arbeit untersucht Veränderungen der Beeinträchtigungsschwere sowie die Therapiezielerreichung durch analytische Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen mit externalisierenden Störungen.

Methodik

Die Daten sind Teil einer kontrollierten Interventionsstudie mit prospektivem Studiendesign, wobei Beeinträchtigungsschwere und Therapiezielformulierung in dieser Untersuchung ausschließlich mittels eines Within-Designs analysiert wurden. Untersucht wurden 60 Kinder und Jugendliche zwischen vier und 17 Jahren (M = 11,25; SD = 3,91; 22 männlich) mit vorwiegend externalisierender Symptomatik, die in ambulanter analytischer Psychotherapie behandelt wurden. Erfasst wurde die Beeinträchtigungsschwere mit dem Beeinträchtigungsschwere-Score für Kinder und Jugendliche (BSS-K) sowie die Therapieziele und deren Erreichung im Therapeutenurteil.

Ergebnisse

Am häufigsten benannten Therapeuten Interpersonale Ziele. Die Therapieziele wurden im Mittel erreicht. Die Veränderung der Beeinträchtigungsschwere zwischen den beiden Erhebungszeitpunkten vor und nach der Therapie war statistisch bedeutsam mit großer Effektgröße. Zwischen der Verbesserung der Beeinträchtigungsschwere und der Zielerreichung zeigte sich ein signifikanter Zusammenhang mittlerer Effektgröße.

Schlussfolgerung

Die Ergebnisse legen nahe, dass analytische Psychotherapie im Hinblick auf die Beeinträchtigungsschwere und Therapieziele eine wirksame Behandlungsmethode für Kinder und Jugendliche mit externalisierender Symptomatik sein kann.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 3/2017

Psychotherapie Forum 3/2017 Zur Ausgabe