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27.11.2019 | Urtikaria und Angioödem | Seltene Erkrankungen | Ausgabe 1/2020

hautnah 1/2020

Hereditäres Angioödem

Zeitschrift:
hautnah > Ausgabe 1/2020
Autoren:
Dr. Emel Aygören-Pürsün, Univ.-Prof. Dr. Konrad Bork
Wichtige Hinweise

Redaktion

J.R. Schäfer, Marburg
Überarbeitet nach der Erstveröffentlichung in Internist (2019) 60:987–995. https://​doi.​org/​10.​1007/​s00108-019-0644-1.

Zusammenfassung

Unter dem Begriff hereditäres Angioödem wird eine heterogene Gruppe von Erkrankungen zusammengefasst, die sich in ihrem Phänotyp ähneln bei unterschiedlichen Genotypen. Spezifische klinische Zeichen geben Hinweise auf ein hereditäres Angioödem (HAE) in Abgrenzung zum histaminergen Angioödem: der typische protrahierte Verlauf von Angioödemepisoden, die positive Familienanamnese, das fehlende Ansprechen auf Antihistaminika und Steroide und ein Ansprechen auf bradykininwirksame Arzneimittel. Hereditäre Angioödeme sind lebenslange Erkrankungen mit teilweise schwerwiegendem Verlauf und nach wie vor potenziell lebensgefährlich. Sie können die Lebensqualität erheblich einschränken. Ein individuell angepasstes Management der Erkrankung ist mit den zur Verfügung stehenden Medikamenten möglich.

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Literatur
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