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Ultraschallgezielte periphere Nervenblockaden in der Schmerzmedizin

  • 22.10.2025
  • Originalie
Erschienen in:

Zusammenfassung

Ultraschallgezielte Nervenblockaden haben in der modernen Schmerzmedizin einen hohen Stellenwert. Sie dienen sowohl therapeutischen als auch diagnostischen Zwecken: Als therapeutische Verfahren ermöglichen sie eine gezielte, effektive Schmerzlinderung bei akuten und chronischen Schmerzsyndromen. Diagnostisch tragen sie zur Abklärung komplexer Schmerzursachen bei und können eine richtungsweisende Einschätzung in differenzialdiagnostisch schwierigen Situationen ermöglichen. Ihr Einsatz ist dabei stets in multimodale Behandlungskonzepte einzubetten, die Physiotherapie, medikamentöse Therapie, Training und psychologische Begleitung einschließen. Dieser Beitrag stellt fünf klinisch relevante Blockaden dar: die des N. occipitalis major, des N. suprascapularis, des N. cutaneus femoris lateralis, des Ramus infrapatellaris des N. saphenus sowie periphere Blockaden beim komplexen regionalen Schmerzsyndrom (CRPS). Neben der Beschreibung von Sonoanatomie und Technik werden aktuelle Evidenz, Leitlinienempfehlungen und Fallbeispiele aus der klinischen Praxis dargestellt.
Titel
Ultraschallgezielte periphere Nervenblockaden in der Schmerzmedizin
Verfasst von
Michael Niedermair
Christian Rohrauer
Maria Rabl
Publikationsdatum
22.10.2025
Verlag
Springer Vienna
Erschienen in
Wiener klinisches Magazin / Ausgabe 5-6/2025
Print ISSN: 1869-1757
Elektronische ISSN: 1613-7817
DOI
https://doi.org/10.1007/s00740-025-00574-2
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