Skip to main content
main-content

Tipp

Weitere Artikel dieser Ausgabe durch Wischen aufrufen

11.10.2019 | Neurologie

Über- und Unterdiagnose von Autoimmun-Enzephalitiden

Kasuistische Darstellung

Zeitschrift:
psychopraxis. neuropraxis
Autor:
Prof. Dr. Christian G. Bien
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Die Autoimmun-Enzephalitiden mit Antikörpern gegen Oberflächenantigene sind eine Erfolgsgeschichte der Neurologie. In spezialisierten Laboratorien ist die Serum- und Liquor-Diagnostik hinsichtlich der neuralen Antikörper inzwischen verlässlich etabliert. Die Kombination charakteristischer Syndrome und gut definierter neuraler Antikörper erlaubt belastbare Diagnosen und Prognoseabschätzungen. Durch Immuntherapien bessern sich viele Patienten oder werden sogar symptomfrei. Die Herausforderung heute liegt einerseits in der Auswahl der auf Antikörper zu testenden Patienten, andererseits in der angemessenen Interpretation positiver Antikörperbefunde. Noch kommen Fälle von unzureichender oder zu später Diagnostik neben solchen mit einer Überinterpretation irrelevanter Befunde vor. Die hier präsentierten Fallbeispiele sollen dazu beitragen, dass solche Irrtümer in der Zukunft immer seltener geschehen.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

Literatur
Über diesen Artikel