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01.02.2016 | Psychiatrie | Ausgabe 1/2016

psychopraxis. neuropraxis 1/2016

Therapieresistente Depression bei älteren Patienten

Zeitschrift:
psychopraxis. neuropraxis > Ausgabe 1/2016
Autor:
Prim. Univ.-Prof. Dr. Dr. P. Fischer
Wichtige Hinweise
Literatur beim Verfasser

Zusammenfassung

Die antidepressive Monotherapie mithilfe eines selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmers führt nur bei 40 % der deutlich depressiven Patienten zur befriedigenden Remission in den ersten 4 Therapiewochen. Einer unzureichenden antidepressiven Therapie-Response folgt meist die Behandlung mit einem modernen dualen Antidepressivum. Bei ungenügendem Ansprechen auch auf diesen zweiten Therapieversuch wird von Therapieresistenz gesprochen. Therapieresistente Depressionen können eine Umstellung auf andere Antidepressiva, wie z. B. klassische polyzyklische Antidepressiva, erfordern. Ein Therapieversuch mit einem atypischen Antidepressivum wie Bupropion oder Mirtazapin oder auch eine Monotherapie mit einem Monoaminooxidasehemmer kann durchgeführt werden. Dennoch bleibt der Therapieerfolg bei schwer depressiven Patienten selbst nach mehreren pharmakologischen Ansätzen und auch nach fachgerechter Psychotherapie oder Augmentationsstrategien (Lithium, Antipsychotika usw.) in mindestens 20 % der Fälle unbefriedigend. Bipolare Depressionen sprechen auf antidepressive Therapieversuche noch unwahrscheinlicher an als rezidivierend unipolare Depressionen.

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