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„Targeted therapies“ für die eosinophile Ösophagitis

  • 25.02.2026
  • Originalien
Erschienen in:

Zusammenfassung

Die eosinophile Ösophagitis (EoE) hat sich von der vermeintlichen „orphan disease“ zu einer häufigen chronischen Erkrankung entwickelt. Jede Therapie möchte gezielt die immunvermittelte Inflammation behandeln, um eine Kontrolle von Symptomen zu erwirken und Komplikationen wie Bolusimpaktationen sowie ein fibrostenotisches Remodeling zu verhindern. Als „targeted therapies“ lassen sich in der EoE insbesondere folgende drei Behandlungskonzepte fassen: (1) galenisch optimierte, lokal wirksame topische Steroide, (2) kausale Trigger-Elimination durch strukturierte Eliminationsdiäten und (3) zielgerichtete Biologika wie Dupilumab. Der Artikel ordnet diese Optionen hinsichtlich Effektivität, Sicherheit, praktischer Umsetzung und Patientenselektion ein und gibt einen kurzen Ausblick auf zukünftige Therapieansätze und Fragestellungen. Entscheidend ist eine patienten- und phänotypzentrierte Auswahl (Präferenz? Machbarkeit? Motivation? Adhärenz? Inflammatorisch vs. fibrostenotisch? Komorbiditäten?), da „one size fits all“ in der EoE kaum zielführend sein kann.
Titel
„Targeted therapies“ für die eosinophile Ösophagitis
Verfasst von
Prof. Dr. med. Luc Biedermann
Publikationsdatum
25.02.2026
Verlag
Springer Vienna
Erschienen in
Schweizer Gastroenterologie / Ausgabe 1/2026
Print ISSN: 2662-7140
Elektronische ISSN: 2662-7159
DOI
https://doi.org/10.1007/s43472-026-00187-y
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