Skip to main content
main-content

Tipp

Weitere Artikel dieser Ausgabe durch Wischen aufrufen

11.10.2016 | Unverträglichkeiten | Ausgabe 3/2017

hautnah 3/2017

Tätowiermittel und ihre Unverträglichkeitsreaktionen

Zeitschrift:
hautnah > Ausgabe 3/2017
Autoren:
Dr. G. Wagner, V. Meyer, M. M. Sachse
Wichtige Hinweise
Erstveröffentlichung in Der Hautarzt (2016) 67:234–241. doi: 10.​1007/​s00105-015-3754-2.

Zusammenfassung

Hintergrund

Tätowierungen werden als Körperschmuck verstanden und haben in allen Schichten der Bevölkerung eine weite Verbreitung gefunden. Trotz der 2009 in Deutschland in Kraft getretenen Tätowiermittel-Verordnung ist der Schutz der Verbraucher lückenhaft.

Ziele der Arbeit

Betrachtet werden die Prävalenz von Tätowierungen und ihre rechtlichen Grundlagen, Inhaltsstoffe von Tätowiermitteln, klinische Befunde von Unverträglichkeitsreaktionen, Pathogenese und Therapie.

Methoden

Zugrunde gelegt wurden eine selektive Literaturrecherche in der Datenbank PubMed und klinische Erfahrungen der Autoren.

Ergebnisse

Unverträglichkeitsreaktionen durch Tätowiermittel stellen ein besonderes Problem dar, da die auslösenden Substanzen biologisch nicht abbaubar im Gewebe verbleiben können. Neben einem quälenden Pruritus ist das klinische Bild durch erythematöse Plaques gekennzeichnet. Histopathologisch finden sich unterschiedliche Entzündungsmuster einschließlich pseudolymphomatöser Reaktionen. Die Behandlung ist problematisch. In vielen Fällen sind umfangreiche Exzisionen notwendig mit allen damit verbundenen kosmetischen Konsequenzen.

Diskussion

Eine Zulassungsverordnung, die den Nachweis der Unbedenklichkeit von Tätowiermitteln regelt, existiert bis heute nicht.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 3/2017

hautnah 3/2017 Zur Ausgabe