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10.07.2018 | fallbericht | Ausgabe 3/2019 Open Access

neuropsychiatrie 3/2019

Strangulation als szenische Handlung. Ein Fallbericht über einen Pseudosuizidversuch im Verlauf einer NREM-Parasomnie

Zeitschrift:
neuropsychiatrie > Ausgabe 3/2019
Autoren:
Omid Amouzadeh-Ghadikolai, Laura Pascale-Scharmüller, Andreas Baranyi, Michael Lehofer, Michael Saletu

Zusammenfassung

Es ist allgemein bekannt, dass schlafwandelnde Personen komplexe, szenische Verhaltensmuster zeigen, welche mit nicht-intendierten Konsequenzen einhergehen. Nicht selten kann es dabei zu Verletzungen des Betroffenen kommen. Sporadisch wurde aber auch ein bizarres selbst- oder fremdgefährdendes Verhalten besonderen Ausmaßes beschrieben, welches von der Tötung des Lebensgefährten bis hin zum akzidentellen (Pseudo‑)Suizid reicht.
Wir berichten in diesem Artikel von einem 28-jährigen Patienten, der eines Nachts unvermittelt den Versuch unternahm, sich mit einer Peitsche zu erhängen, und diskutieren die Gründe, die dafür sprechen, dieses bizarre Verhalten als szenische Handlung im Verlauf einer NREM-Parasomnie zu interpretieren, sowie die Schwierigkeiten, die sich in der Beweisführung ergeben.

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