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01.10.2016 | Anästhesie & Intensivmedizin | Ausgabe 5/2016 Open Access

Wiener klinisches Magazin 5/2016

Stellenwert von Hydroxyethylstärkelösung in der Volumenersatztherapie

Ergebnisse eines österreichischen Expertentreffens

Zeitschrift:
Wiener klinisches Magazin > Ausgabe 5/2016
Autoren:
Dr. W. Fartek, PD Dr. G. Gemes, Prof. Dr. M. Hiesmayr, PD Dr. B. Kabon, MBA Univ.-Prof. Dr. S. Kozek-Langenecker, Prof. Dr. R. Likar, PD Dr. G. Luckner, Dr. W. Mitterndorfer, PD Dr. C. Torgersen
Wichtige Hinweise
Die in dieser Publikation verwendeten Personen- und Berufsbezeichnungen treten der besseren Lesbarkeit halber nur in einer Form auf, sind aber natürlich gleichwertig auf beide Geschlechter bezogen.

Zusammenfassung

Die intravasale Volumentherapie ist eine der häufigsten therapeutischen Maßnahmen im periinterventionellen Setting. Sie wird insbesondere bei Patienten mit akuter Hypovolämie, bei hämodynamischer Instabilität oder Schock durchgeführt, um ein ausreichendes intravasales Volumen und Sauerstoffangebot sicherzustellen und konsekutiv eine adäquate Pumpleistung des Herzens, Gewebeperfusion, Gewebeoxygenierung und Organfunktion zu erreichen. Kolloide haben gegenüber Kristalloiden den Vorteil der höheren intravasalen Volumenwirksamkeit; zur Indikationsstellung und Dosierungssteuerung empfehlen Fachgesellschaften ein vorlast-basiertes hämodynamisches Monitoring. Internationale Studien mit relevanten Limitationen, z.B. durch insensitives Hypovolämiemonitoring mit ungezielter Dosierung der Infusionslösungen, haben weltweit eine kontroversielle Diskussion zum Stellenwert von HES ausgelöst und eine Zulassungseinengung bewirkt. In diesem Artikel wird die Meinung österreichischer Kliniker zum Volumenmonitoring im Allgemeinen und zu HES im Speziellen dargestellt. Insgesamt wird derzeit HES reflektiert, restriktiv und gezielt zur Korrektur der Hypovolämie bei sämtlichen Patientenkollektiven bundesweit eingesetzt. Rekapillarisierungszeit, Pulskonturanalyse und Echokardiographie sind die am meisten benutzten Methoden zum Volumenmonitoring bei großen Operation, bei Patienten mit Komorbiditäten bzw. hamodynamischer Instabilität.
Literatur
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