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01.11.2016 | Komorbidität | Ausgabe 4/2016 Open Access

rheuma plus 4/2016

Stellenwert der Anämie bei rheumatoider Arthritis

Zeitschrift:
rheuma plus > Ausgabe 4/2016
Autoren:
Dr. Julia Held, Univ.-Prof. Dr. Günter Weiss

Zusammenfassung

Die Anämie ist eine häufige Komplikation der rheumatoiden Arthritis (RA). Die Anämie hat negative Auswirkungen auf den Verlauf der RA und die Lebensqualität der Patienten. Neben entzündungsabhängigen Veränderungen in der Eisenhomöostase und einer eingeschränkten biologischen Aktivität von Erythropoetin spielen auch Vitaminmangel, chronischer Blutverlust und Nebenwirkungen von RA-Therapeutika eine wichtige Rolle für die Anämieentstehung. Aufgrund der morbiditätsfördernden Effekte der Anämie sollte diese als eine abklärungs- und therapiebedürftige Komplikation bei RA wahrgenommen werden. Trotz einer deutlichen Abnahme der Prävalenz der Anämie in den vergangenen Jahren durch moderne Therapiestrategien findet sich diese bei RA-Patienten immer noch doppelt so häufig wie in der altersgematchten Normalpopulation.
Literatur
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Herausgeberbrief

Weg vom Mittelwert