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Stau in der Niere: Nierenbeckenabgangsstenose?

  • 20.04.2023
  • Freies Thema
Erschienen in:

Auszug

Hinter der erstmalig bildmorphologisch diagnostizierten Ektasie der Niere verbergen sich diverse urologische Differenzialdiagnosen als Ursache der Hydronephrose. Bei der pyeloureteralen Abgangsstenose zeigt sich eine funktionell signifikante Einschränkung des Urintransports zwischen Nierenbecken und Harnleiter. Ätiologisch kann die Erkrankung sowohl kongenitalen als auch erworbenen Konditionen zugeschrieben werden. Sie gehört zur häufigsten Ursache der pränatal diagnostizierten Hydronephrose [1] und zeigt eine Inzidenz von 1:1500 Neugeborenen. Hierbei sind männliche Nachkommen doppelt so häufig betroffen. Pyeloureterale Abgangsstenosen sind häufiger linksseitig gelegen (links:rechts = 60:40); in 10–40 % treten sie beidseits auf. Eine Assoziation mit anderen Anomalien der Harnwege wie beispielsweise einer Nierenagenesie oder einer multizystischen Niere der kontralateralen Seite ist beschrieben. Im Erwachsenenalter ist die Stenose meist erworben, z. B. bei Urolithiasis, postoperativen Strikturen/Narbenbildungen oder urothelialen Neoplasien. …
Titel
Stau in der Niere: Nierenbeckenabgangsstenose?
Verfasst von
Dr. med. Nadim Abo Youssef
Publikationsdatum
20.04.2023
Verlag
Springer Vienna
Erschienen in
Anästhesie Nachrichten / Ausgabe 2/2023
Print ISSN: 2617-2127
Elektronische ISSN: 2731-3972
DOI
https://doi.org/10.1007/s44179-023-00152-z
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