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Spondylodiszitis

  • 01.09.2024
  • DFP-Fortbildung
Erschienen in:

Zusammenfassung

Die Spondylodiszitis ist eine schwere Infektionskrankheit der Bandscheiben, der Wirbelkörper und der angrenzenden Strukturen. Durch die initial oft unspezifischen Symptome, besonders bei älteren Menschen, wird die Erkrankung meist erst in fortgeschrittenen Stadien diagnostiziert. Eine Spondylodiszitis kann, bei verzögerter Diagnostik zur Sepsis und zum septischen Schock mit Multiorganversagen und Tod führen. Durch gründliche Anamnese, Magnetresonanzuntersuchung der gesamten Wirbelsäule, Blutkulturen und CT-gezielter oder offener Biopsie der betroffenen Wirbelsäulenabschnitte kann die Erkrankung rechtzeitig erkannt und der mikrobiologische Auslöser meist identifiziert werden. Eine längerfristige Antibiotikatherapie, die intensivmedizinische Stabilisierung der Organfunktionen und die chirurgische Fokussanierung bei schweren Verläufen sind die Hauptpfeiler einer erfolgreichen multidisziplinären Therapie.
Titel
Spondylodiszitis
Verfasst von
Prim. Univ.-Prof. Dr. Walter Hasibeder
Anton Kathrein
Publikationsdatum
01.09.2024
Verlag
Springer Vienna
Erschienen in
Anästhesie Nachrichten / Ausgabe 3/2024
Print ISSN: 2617-2127
Elektronische ISSN: 2731-3972
DOI
https://doi.org/10.1007/s44179-024-00233-7
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