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01.06.2015 | originalarbeit | Ausgabe 2/2015

neuropsychiatrie 2/2015

Somatische Komorbidität im stationär psychiatrischen Bereich – eine Analyse administrativer Daten

Zeitschrift:
neuropsychiatrie > Ausgabe 2/2015
Autoren:
Dr. Fabian Friedrich, MD Zsuzsa Litvan, Marion Freidl

Zusammenfassung

Anliegen

Das Ziel der vorliegenden Studie ist die Auswertung der Häufigkeiten somatischer Diagnosen bei Patienten an psychiatrischen Krankenhausabteilungen.

Methode

Die verwendeten teil-aggregierten administrativen Daten stammen aus der Diagnosen- und Leistungsdokumentation der österreichischen Krankenanstalten. Die psychiatrischen und somatischen Haupt- und Nebendiagnosen aller psychiatrischen Krankenhausabteilungen Österreichs für das Jahr 2007 wurden verwendet.

Ergebnisse

Von 79.027 Aufnahmen wurden 75.224 mit einer psychiatrischen und 3803 mit einer somatischen Hauptdiagnose entlassen. Erkrankungen des Kreislaufsystems (20 %) waren die häufigste somatische Diagnose, gefolgt von Erkrankungen aus dem endokrinen Bereich bzw. Krankheiten des Ernährungs- und Stoffwechsels (16,4 %) sowie Erkrankungen aus dem neurologischen Formenkreis (14,4 %). Bei den Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis finden sich am häufigsten endokrine Erkrankungen bzw. Störungen im Bereich Ernährung und Stoffwechsel. Bei den affektiven Störungen stellen Erkrankungen des Kreislaufsystems die häufigste körperliche Erkrankung dar, wobei auch Krankheiten des endokrinen Systems bzw. Erkrankungen des Stoffwechsels häufig zu finden sind.

Schlussfolgerungen

Somatische Diagnosen sind an psychiatrischen Krankenhausabteilungen sehr häufig. Screening-Programme bzw. spezialisierte Präventionsprogramme sind zu überlegen.

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