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01.12.2013 | Psychiatrie | Ausgabe 6/2013

psychopraxis. neuropraxis 6/2013

So viel? So oft?

Psychoanalytische Behandlung von Patienten mit Borderline-Persönlichkeitsstörung

Zeitschrift:
psychopraxis. neuropraxis > Ausgabe 6/2013
Autor:
H. Rössler-Schülein

Zusammenfassung

Psychoanalyse wird meist erst dann als Therapiemöglichkeit erwogen, wenn andere therapeutische Verfahren keine anhaltende Verbesserung bewirken konnten und wenn eine besonders belastende Biographie vermutet wird. Im psychoanalytischen Verständnis wird davon ausgegangen, dass Unbewusstes sich in einer strukturellen Pathologie der Persönlichkeit niederschlägt und sich aufgrund des Wiederholungszwanges in gegenwärtigen Lebenszusammenhängen und Beziehungen immer aufs Neue inszeniert und in unterschiedlichen Symptomatiken ausdrückt. Im Rahmen einer höherfrequenten psychoanalytischen Behandlung im Ambulatorium werden diese verfestigten Strukturen in der therapeutischen Beziehung als Übertragung und Gegenübertragung verstehbar und veränderbar. Dies erfordert eine aufwendige und systematische Reflexion auf der Basis moderner theoretischer und klinischer Entwicklungen.

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