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„Small incision lenticule extraction“ (SMILE): eine Standortbestimmung

  • 11.11.2019
  • main topic
Erschienen in:

Zusammenfassung

Mit bis dato über 2 Mio. durchgeführten Eingriffen ist die „small incision lenticule extraction“ (SMILE) ein integraler Bestandteil des Armamentariums der modernen keratorefraktiven Chirurgie geworden. Diese gänzlich Femtosekundenlaser-basierte Technik ermöglicht eine Flap-freie minimal-invasive Korrektur von Myopie und myopem Astigmatismus mit ebenbürtiger Präzision und Sicherheit im Vergleich zur Femtosekunden-assistierten Laser-in-situ-Keratomileusis (fs-LASIK). Potenzielle Vorteile liegen in der geringen Kompromittierung der kornealen biomechanischen Stabilität und in der Reduktion postoperativer Beschwerden durch das trockene Auge. Als noch ungelöste technische Limitationen sind die manuelle Zyklotorsionskontrolle und die fehlende Möglichkeit einer exklusiv Femtosekundenlaser-basierten Nachkorrektur anzuführen. In der vorliegenden Arbeit wird auf den historischen Hintergrund und die Entwicklung der SMILE, aktuelle Empfehlungen zu chirurgischer Technik und Anwendungsspektrum, klinische Ergebnisse, Vor- und Nachteile gegenüber konkurrierenden keratorefraktiven Verfahren als auch auf zukünftige Entwicklungen eingegangen.
Titel
„Small incision lenticule extraction“ (SMILE): eine Standortbestimmung
Verfasst von
Nikolaus Luft
Jakob Siedlecki
Benedikt Schworm
Martin Dirisamer
Prof. Dr. Siegfried G. Priglinger
Publikationsdatum
11.11.2019
Verlag
Springer Vienna
Erschienen in
Spektrum der Augenheilkunde / Ausgabe 6/2019
Print ISSN: 0930-4282
Elektronische ISSN: 1613-7523
DOI
https://doi.org/10.1007/s00717-019-00444-3
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