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26.07.2019 | Aus der Praxis | Ausgabe 4/2019

rheuma plus 4/2019

Seltenes erosives Arthritis- und Dermatitissyndrom bei Morbus Whipple

Zeitschrift:
rheuma plus > Ausgabe 4/2019
Autoren:
Dr. M. Krusche, D. Boro, J. Bertolini, I. Kötter
Wichtige Hinweise

Redaktion

F. Moosig, Neumünster
M.O. Becker, Zürich
A. Hueber, Bamberg
Erstveröffentlichung in Z Rheumatol 2019 · 78:180–182. https://​doi.​org/​10.​1007/​s00393-019-0602-2

Zusammenfassung

Der Morbus Whipple ist eine seltene infektiöse Erkrankung, die verschiedene Organsysteme betreffen kann. Aufgrund der häufig auftretenden Arthritiden wird die Erkrankung des Öfteren als seronegative rheumatoide Arthritis fehldiagnostiziert. In seltenen Fällen kann eine Infektion mit Tropheryma whipplei auch Hautveränderungen wie subkutane Knoten, Erythema nodosum oder eine Vaskulitis hervorrufen. Die Kasuistik beschreibt eine 77-jährige Patientin mit erosiven Gelenkveränderungen, persistierend erhöhten serologischen Entzündungszeichen und rezidivierenden ulzerierenden Hautveränderungen an den unteren Extremitäten, welche initial ebenfalls als rheumatoide Vaskulitis fehldiagnostiziert wurden. Bei klinischem Verdacht auf eine Infektion mit Tropheryma whipplei sollte daher zeitnah eine bioptische Abklärung der betroffenen Organsysteme zum Erregernachweis erfolgen.

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Literatur
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