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Schmerzmanagement in der Pflege – ein Positionspapier

Erschienen in:

Zusammenfassung

Das Positionspapier „Pain Nurse“ wurde 2022 von der Gesellschaft für Schmerzmanagement der Gesundheits- und Krankenpflege (GeSGuK) erstellt. Ziel war es, die Rolle der Pflege im Schmerzmanagement und die pflegerischen Kernkompetenzen bewusst zu machen und auf die Notwendigkeit der interprofessionellen Zusammenarbeit hinzuweisen. Ein eigenes Tätigkeitsprofil wurde dem Positionspapier angehängt, weil Kliniken und Langzeitpflegeeinrichtungen zunehmend eigene Stellen für Pain Nurses schaffen. Schmerz und Schmerzmanagement haben einen wichtigen Stellenwert im Arbeitsalltag der professionellen Pflege, auch, weil in vielen Bereichen zunehmend autonom und ohne Ärzteschaft im Hintergrund eine gute und schmerzlindernde Lösung für die Betroffenen gefunden werden muss. Schmerzgeplagte Menschen bedeuten mehr Pflegeaufwand. Ethisch, fachlich und rechtlich ist es nicht vertretbar, Schmerzpatient:innen leiden zu lassen, nur weil keine Ärzt:innen in unmittelbarer Nähe sind. Doch selbst wenn sie vorhanden sind, reicht es nicht, bloß Schmerzmedikamente auszuteilen. Eine multimodale Schmerztherapie ist die Grundlage für eine Linderung der Beschwerden. Komplementäre Pflegemethoden, auch Pflegetherapie genannt, sind Teil des multimodalen Konzepts. Viele pflegerische Prophylaxen führen dazu, dass Schmerz gar nicht erst entsteht. Spezielle Ausbildungen für die Pflege sorgen dafür, dass Schmerzpatient:innen nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen behandelt werden.
Titel
Schmerzmanagement in der Pflege – ein Positionspapier
Verfasst von
Svetlana Geyrhofer, BA, DGKP, LfGuK
Publikationsdatum
01.08.2025
Verlag
Springer Vienna
Erschienen in
rheuma plus / Ausgabe 1/2026
Print ISSN: 1868-260X
Elektronische ISSN: 2191-2610
DOI
https://doi.org/10.1007/s12688-025-00864-x
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Bildnachweise
Nurse and patient/© Kzenon / stock.adobe.com