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Kognitive Verhaltenstherapie bei Insomnie

Das evidenzbasierte, multimodulare Verfahren zur Behandlung der Insomnie

Zusammenfassung

Die kognitive Verhaltenstherapie bei Insomnie (KVT-I) gilt als Goldstandard in der Behandlung chronischer Schlafstörungen. Dieser multimodale Ansatz integriert Psychoedukation, Schlafrestriktion, Stimuluskontrolle, Entspannungsverfahren und kognitive Interventionen. Ihre Wirksamkeit wurde in zahlreichen Metaanalysen mit hohen Effektstärken nachgewiesen. Die KVT‑I verbessert nicht nur die Schlafqualität, sondern auch Stimmung, Tagesbefinden und Lebensqualität. Sie zeigt eine transdiagnostische Wirkung, insbesondere bei komorbiden psychischen Störungen und chronischen Schmerzen. Aktuelle Leitlinien empfehlen sie als Therapie erster Wahl, während pharmakologische Maßnahmen nur ergänzend eingesetzt werden sollten. Neuere Entwicklungen, wie digitale Gesundheitsanwendungen, Gruppentherapien und achtsamkeitsbasierte Verfahren, erweitern das klassische Spektrum und ermöglichen eine breitere Zugänglichkeit der Behandlung. Die KVT‑I verbindet wissenschaftliche Evidenz mit praktischer Wirksamkeit und stärkt die Fähigkeit, Schlaf als natürlichen, selbstregulierenden Prozess zuzulassen.
Titel
Kognitive Verhaltenstherapie bei Insomnie
Das evidenzbasierte, multimodulare Verfahren zur Behandlung der Insomnie
Verfasst von
Dipl.-Psych. Markus B. Specht
Noura Matti
Publikationsdatum
23.01.2026
Verlag
Springer Vienna
Schlagwörter
Schlafstörungen
Insomnie
Erschienen in
rheuma plus
Print ISSN: 1868-260X
Elektronische ISSN: 2191-2610
DOI
https://doi.org/10.1007/s12688-025-00931-3
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Bildnachweise
Schlafstörung/© Maridav / stock.adobe.com