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Schilddrüse und weibliche Fertilität

  • 01.10.2017
  • Originalien
Erschienen in:

Zusammenfassung

Besonders subklinische Veränderungen der Schilddrüsenfunktion sind bei prämenopausalen Frauen sehr häufig. Schilddrüsenhormone selbst (T3, T4), aber auch das thyreoideastimulierende Hormon (TSH) beeinflussen unabhängig von der Regulation der zirkulierenden Hormone direkt die Konzeption und Schwangerschaft. Sowohl Hyper- als auch Hypothyreose wirken sich daher wesentlich auf die Fertilität der Frau aus. Selbst die subklinische Hypothyreose ist mit erhöhtem Abortrisiko, Frühgeburtlichkeit und Präeklampsie assoziiert. Abort- und Frühgeburtenrate werden durch adäquate Substitution mit Levothyroxin (LT4) signifikant reduziert. Aber auch die häufige Autoimmunität gegen die Schilddrüse, die oft den Schilddrüsenfunktionsstörungen zugrunde liegt, beeinflusst unabhängig davon direkt die Fertilität. Diese Übersichtsarbeit fasst aktuelle Aspekte zur Schilddrüsendysfunktion und Schilddrüsenautoimmunität für die Praxis zusammen.

Titel
Schilddrüse und weibliche Fertilität
Verfasst von
Univ.-Prof. Dr. Thomas Stulnig
Publikationsdatum
01.10.2017
Verlag
Springer Vienna
Erschienen in
Journal für Gynäkologische Endokrinologie/Schweiz / Ausgabe 3/2017
Print ISSN: 1995-6924
Elektronische ISSN: 2520-8500
DOI
https://doi.org/10.1007/s41975-017-0007-z
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