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01.06.2014 | Anaesthesie | Ausgabe 3/2014

Wiener klinisches Magazin 3/2014

Rocuronium und Sugammadex in der Notfallmedizin

Anforderungen an ein Muskelrelaxans für die „rapid sequence induction“

Zeitschrift:
Wiener klinisches Magazin > Ausgabe 3/2014
Autoren:
J. Luxen, H. Trentzsch, B. Urban
Wichtige Hinweise
Dieser Beitrag wurde bereits online in der Zeitschrift Der Anästhesist 2014, DOI 10.1007/s00101-014-2303-1 publiziert. Zweitveröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Autoren.

Zusammenfassung

Die Anforderungen an ein Muskelrelaxans für die „rapid sequence induction“ (RSI) liegen in einer möglichst kurzen Anschlagszeit und möglichst kurzen Wirkdauer. Diese Eigenschaften bot bis vor wenigen Jahren ausschließlich Succinylcholin. Das 1996 eingeführte Muskelrelaxans Rocuronium kann zwar in einem ähnlich kurzen Zeitintervall annähernd gleich gute Intubationsbedingungen schaffen wie Succinylcholin, birgt jedoch mit einer mittleren Wirkdauer von 45–60 min ein Risiko, falls der Patient nicht beatmet werden kann. Um die relaxierende Wirkung schnell aufzuheben, kann Sugammadex zur Reversierung bereitgehalten werden. Damit eignet sich Rocuronium innerklinisch sehr gut als Alternative für Succinylcholin bei der RSI. Auch in der präklinischen Notfallmedizin könnte diese Kombination eine gute Alternative zu Succinylcholin darstellen; Vor- und Nachteile werden im vorliegenden Beitrag diskutiert.

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Literatur
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