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18.09.2018 | übersicht Open Access

Risikominimierung in der Kinderanästhesie – was sollten wir wissen – was sollten wir tun

Zeitschrift:
Wiener Medizinische Wochenschrift
Autoren:
Dr. Bernhard Ziegler, Dr. Karin Becke, Prof. Dr. Markus Weiss

Zusammenfassung

Anästhesie bei Kindern ist seit jeher mit einem höheren Risiko behaftet als beim Erwachsenen (JP Morray; Pediatric Anesthesia 2011;21:722–9). Dabei stehen nicht nur die drohenden akuten Komplikationen, sondern seit einiger Zeit auch die theoretische Neurotoxizität der Anästhetika und der damit potenziell negative Einfluss der Anästhesie auf die Hirnentwicklung im Blickfeld.
Die Bedenken hinsichtlich der neurokognitiven Beeinträchtigungen durch Anästhetika haben gerade in letzter Zeit, durch die von der U.S. Food and Drug Administration (FDA) ausgesprochenen Warnungen, vor der Durchführung von längeren Eingriffen in Allgemeinanästhesie bzw. Sedierung im frühen Kindesalter, zu weltweiter Diskussion geführt (FDA Safety Anouncement 2017).
Neben diesen, bis dato nur in Tiermodellen gezeigten Risiken sollte jedoch in noch größerem Ausmaß der häufig mangelnden Qualität der Narkosedurchführung bei Kindern spezielles Augenmerk geschenkt werden.
In diesem Artikel sollen der aktuelle Wissensstand über die Risiken und die möglichen Maßnahmen zur Minimierung derer abgehandelt werden.
Literatur
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