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Fall für 2: Therapierefraktäre CRSwNP mit Biologika-Switch

Ein Fall für 2: Therapierefraktäre CRSwNP mit Biologika-Switch

Ein Fall, zwei Blickwinkel, viele Aha-Momente: echte Kasuistiken und Entscheidungen.
Fachärzte & Allgemeinmediziner im Dialog: Mit DFP-Punkten und Begleitmaterial – zum Hören, Lernen, Anwenden.

DFP-Podcast: Freudentränen in der Backabteilung – Warum Anosmie kein Bagatell-Symptom ist

Ein Patient, für den Essen zur bloßen „Kaubewegung“ verkam und der Duft von frischem Brot zu einem emotionalen Schlüsselmoment wurde. Eine Geschichte über die Grenzen der Standardtherapie.

DFP-Podcast: Wie ein Computerpasswort zum diagnostischen Rätsel wurde © Springer >>

Herr K. ist pneumologisch perfekt eingestellt – dank Anti-IL-5. Doch seine Lebensqualität liegt am Boden: Der SNOT-22-Score von 42 spricht Bände, die Nase ist dauerhaft blockiert, der Geruchssinn seit Jahren erloschen. Dieser Fall demonstriert eindrucksvoll, warum wir bei der „Unified Airway Disease“ manchmal den therapeutischen Angriffspunkt wechseln müssen. Erfahren Sie, wie ein Switch auf die IL-4/13-Achse nicht nur die Polypen verschwinden ließ, sondern einem Familienvater sein „neues Körpergefühl“ zurückgab.

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 Zentrale Fragen:
Wann ist der Zeitpunkt für einen Biologika-Switch gekommen, wenn Diskrepanzen zwischen oberer und unterer Atemwegskontrolle bestehen? Wie interpretieren wir Anosmie als Marker für die systemische Entzündungslast? Und was lernen wir aus einem SNOT-22-Score, der unter zielgerichteter Therapie von 42 auf 4 Punkte fällt?

„Ich bin durch den Supermarkt gegangen – und habe plötzlich das Brot in der Backabteilung gerochen. Ich war völlig verdattert. Ich bin stehen geblieben und habe fast geweint.“ 

Herr K. über den Moment, als die Therapie zu wirken begann.

Das Plus zum Fall

Wie Sie die neuen Therapieziele bei chronischer Rhinosinusitis erreichen

Die chronische Rhinosinusitis ist eine häufige Erkrankung mit deutlicher Lebensqualitätsminderung und erfordert eine präzise Diagnostik. Für schwer betroffene CRSwNP-Patientinnen und Patienten stehen inzwischen neue präzisionsmedizinische Therapieoptionen mit Biologika zur Verfügung.

Chronische Rhinosinusitis mit Nasenpolypen: Wann Biologika?

Für viele Patientinnen und Patienten mit rezidivierender CRSwNP dürfte die Kombination aus funktioneller Nasennebenhöhlenchirurgie und einem auf den individuellen Endotyp abgestimmten Biologikum die effektivste Behandlungsstrategie darstellen.

Leitlinien im Auge behalten

Biologika können bei chronischer Rhinosinusitis mit Nasenpolypen verordnet werden, bei schwerer, nicht kontrollierter Erkrankung und unter Einhaltung spezifischer Voraussetzungen. Die aktuelle AWMF-Leitlinie gilt als Entscheidungshilfe für Ärztinnen und Ärzte, um die angemessene Vorgehensweise festzulegen.

Buchtipp: Bildgebung HNO

Die bildgebende Diagnostik der HNO-Region gilt als besonders diffiziles Feld. Im vorliegenden Atlas wird dieser Themenkomplex umfassend beschrieben.

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Fortbildungsanbieter: Österreichische Akademie der Ärzte GmbH
2 DFP-Punkte
 

Dieses Format entstand mit freundlicher Unterstützung der Sanofi-Aventis GmbH.
Die Inhalte wurden unabhängig vom Sponsor erstellt.

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