Skip to main content
main-content

Tipp

Weitere Artikel dieser Ausgabe durch Wischen aufrufen

01.12.2015 | originalarbeit | Ausgabe 4/2015

neuropsychiatrie 4/2015

Richard Freiherr v. Krafft-Ebing und Sigmund Freud – Diskurs über die „Normalität“ und „Perversion“ von Sexualität im ausgehenden 19. Jahrhundert und beginnenden 20. Jahrhundert

Zeitschrift:
neuropsychiatrie > Ausgabe 4/2015
Autor:
Univ. Prof. Dr. med. Dr. phil. Hans-Peter Kapfhammer
Wichtige Hinweise
Die Arbeit ist Herrn Prof. Dr.med. Hanns Hippius in Dankbarkeit zu seinem 90. Geburtstag gewidmet. Sie beruht auf einem Vortrag anlässlich der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kunst und Psychopathologie des Ausdrucks (DGPA) „Eros und Sexus“, Wien, 24.10.2013.

Zusammenfassung

Sexualität wird mit der Epoche der Aufklärung zu einem zentralen Merkmal der persönlichen Identität des Individuums. Sexualität wird gleichzeitig auch zu einem gesellschaftspolitisch zunehmend bedeutsamen Thema. Es kommt zu einer sukzessiven Verlagerung in der öffentlichen Bewertung von „normaler“ und „devianter“ Sexualität aus der Zuständigkeit von Religion und Kirche hin in jene des medizinischen und etwas später des psychiatrischen Expertentums. Richard Freiherr von Krafft-Ebing und Sigmund Freud nehmen innerhalb dieses Diskurses zur Sexualität (M. Foucault) des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts auf dem Weg zu einer Sexualwissenschaft eine herausragende Position ein. Es werden in diesem übergreifenden Kontext die theoretischen Konzeptualisierungen von Sexualität und Perversion von Krafft-Ebing und Freud in den grundlegenden klinischen und gesellschaftlichen Implikationen dargestellt.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 4/2015

neuropsychiatrie 4/2015Zur Ausgabe

bericht aus dem ögkjp-vorstand

Bericht des Präsidiums