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13.02.2020 | MKÖ Open Access

Rezidivierende Harnwegsinfektionen – nur Antibiotika?

Zeitschrift:
Journal für Urologie und Urogynäkologie/Österreich
Autor:
Dr. med. Manfred Fille
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Rezidivierende Harnwegsinfektionen sind ein häufiges Problem in der urologischen Praxis. Befürchtungen über hohe Resistenzen gegenüber Antibiotika und teilweise beträchtliche Nebenwirkungen werfen die Frage nach Behandlungsmethoden ohne Antibiotika auf. Die Vielzahl der möglichen Alternativen zu Antibiotika zeigt aber, dass ein „magic bullet“ wohl noch nicht gefunden wurde. Zudem sind kontrollierte randomisierte Studien noch selten und weisen oft auch widersprüchliche Ergebnisse auf. Ein rationaler Einsatz von Antibiotika unter Hilfestellung der mikrobiologischen Harndiagnostik ist deshalb meistens die Vorgangsweise der Wahl, zumal die Resistenzlage bei einigen Antibiotika noch günstig ist und damit schwere Komplikationen vermeidbar sind.
Literatur
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