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11.12.2017 | originalarbeit | Ausgabe 15-16/2018 Open Access

Wiener Medizinische Wochenschrift 15-16/2018

Reform der Primärversorgung in Österreich

Gibt es Potenzial im Bundesland Tirol?

Zeitschrift:
Wiener Medizinische Wochenschrift > Ausgabe 15-16/2018
Autoren:
Dr. med. univ. Herbert Johann Bachler, Raphael Bertsch

Zusammenfassung

Die österreichische Bundes-Zielsteuerungskommission (BZK) beschloss im Jahr 2014 ein Konzept zur Reform des Primärversorgungssystems. Dadurch soll vor allem die Allgemeinmedizin gestärkt werden. Ziel der vorliegenden Studie war es, die bestehenden Formen der Zusammenarbeit in allgemeinmedizinischen Ordinationen Tirols zu ermitteln und einen Vergleich mit den Anforderungen an zukünftige Primärversorgungszentren zu erstellen. Dazu wurde mittels Online-Fragebogen eine Umfrage unter den niedergelassenen AllgemeinmedizinerInnen (AM) in Tirol durchgeführt. Diese Umfrage unter einem repräsentativen Kollektiv von 87 niedergelassenen AM ergab, dass nur ca. 20 % der erhobenen Ordinationen das im Konzept beschriebene Kernteam bereits heute erfüllen. Unterschiede bei der Umsetzung von Anforderungsmerkmalen bestehen häufig in Abhängigkeit vom Stadt-Land-Verhältnis. Besonders unzufrieden sind die AM mit den Bereichen Administration, Finanzierung sowie Wertschätzung des Berufsbildes. Insgesamt besteht ein großer Wunsch nach Gruppenpraxen. Nur wenige AM gaben negative Erwartungshaltungen bezüglich Primärversorgungszentren an. Verbesserungswürdig erscheint die zeitliche Verfügbarkeit insbesondere am Tagesrand und in den Nachtstunden.

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