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06.05.2019 | Originalien

Reden ist Silber – Schweigen ist Gold

Zeitschrift:
Pädiatrie & Pädologie
Autoren:
Univ.-Prof. Dr. Peter Scheer, Marguerite Dunitz-Scheer
Wichtige Hinweise
τὸ λακωνίζειν ἐστιν φιλοσοφεῖν: Nach einem Vortrag beim Pädiatrischen Frühling, Seggau 2019
Alle im Beitrag verwendeten Bezeichnungen sind genderunspezifisch. Die Verwendung der männlichen Form wird aus Praktikabilität angewandt.

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Die Autoren vertreten den Standpunkt, dass zu viel und vor allem im falschen Moment Gesprochenes die kinder- und jugendärztliche Untersuchung stört. Sie geben in manchen Punkten an, wie der Arzt durch Schweigen ein besserer und auch effektiverer Gesprächspartner werden kann. Vor allem das Sprechen während ein Kind im selben Zimmer schreit – eine Unsitte, die immer wieder zu beobachten ist – sollte unterbleiben. Die Aufklärung der Eltern hat sich an den Grundsatz zu halten: Beantworten, was man gefragt wird. Unbestellte Erläuterungen oder Aufklärungen über Herdimmunität oder die Frage, ob es Verkühlung gibt, haben zu unterbleiben. Auskünfte an Dritte dürfen gemäß der Datenschutzgrundverordnung nicht gegeben werden. Insgesamt soll man nur reden, wenn man etwas Nötiges, Freundliches oder Hilfreiches zu sagen hat.

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