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14.09.2017 | Onkologie | Ausgabe 1/2018

hautnah 1/2018

RAF-Inhibitoren

Zeitschrift:
hautnah > Ausgabe 1/2018
Autoren:
Jochen Utikal, Tilman Brummer, Thorsten Zenz
Wichtige Hinweise
Erstveröffentlichung in Der Onkologe (2017) 23:639–644. DOI https://​doi.​org/​10.​1007/​s00761-017-0225-7

Zusammenfassung

Hintergrund

Die Inhibition des RAF-MAPK-Signalwegs mittels BRAF-Inhibitoren (oder MEK-Inhibitoren) in Tumorerkrankungen wie dem Melanom, die durch BRAF-Mutation forciert werden, ist ein Paradebeispiel für zielgerichtete Therapie. Jedoch stellt die Resistenzentwicklung gegenüber diesen Inhibitoren ein wesentliches Problem dar.

Ziel

Die Autoren geben einen Überblick über den Signalweg, berichten über neueste Studien und Nebenwirkungen dieser Substanzklasse und diskutieren potenzielle Strategien zur Überwindung der Therapieresistenz.

Methoden

Der Beitrag basiert auf einer Recherche und Auswertung aktueller Literatur.

Ergebnisse

BRAF-Inhibitoren beim fortgeschrittenen malignen Melanom mit BRAF-Mutation sind seit 2011 als Monotherapie zugelassen. Diese zielgerichtete Therapie zeigt eine deutliche Verbesserung des progressionsfreien Überlebens und des Gesamtüberlebens. Dem erfolgreichen Einsatz der BRAF-Inhibitoren beim Melanom folgte in kurzer Abfolge auch ein Einsatz bei anderen Tumorerkrankungen mit Nachweis von BRAF-V600E-Mutation. Im Allgemeinen sind BRAF-Inhibitoren gut verträglich. Verschiedene BRAF-Inhibitoren weisen jedoch ein unterschiedliches Nebenwirkungsspektrum auf.

Schlussfolgerung

Kombinationstherapien mit MEK-Inhibitoren führen zu einem verbesserten Ansprechen und längerem Gesamtüberleben.

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Literatur
Über diesen Artikel

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