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01.03.2013 | übersicht | Ausgabe 5-6/2013

Wiener Medizinische Wochenschrift 5-6/2013

Radiofrequenzablation des hepatozellulären Karzinoms

Zeitschrift:
Wiener Medizinische Wochenschrift > Ausgabe 5-6/2013
Autoren:
MD OA Priv.-Doz. Dr. Gerlig Widmann, MD Peter Schullian, MD Reto Bale

Zusammenfassung

Die perkutane Radiofrequenzablation (RFA) hat sich in der Therapie des hepatozellulären Karzinoms etabliert. Aufgrund ihres kurativen Potentials ist sie die Methode der Wahl beim nichtresektablen BCLC (Barcelona Liver Clinic) 0 and A. Die RFA ist eine Alternative zur Resektion beim kleinen HCC und die Methode der Wahl zum Bridging vor Transplantation und bei Rezidiv nach Resektion oder Transplantation. Die technische Machbarkeit der RFA hängt von der Größe und Lokalisation des HCCs und von der Verfügbarkeit der Ablationstechnik (Ein-Nadel Technik, Multi-Nadel Technik) ab. Die stereotaktische Multi-Nadel Technik mit 3D Trajektorien Planung und geführter Nadelplatzierung erweitert dabei substantiell das Spektrum der behandelbaren Läsionen inklusive großvolumiger Tumore. Der Behandlungserfolg ist abhängig von der Realisation von Ablationen mit großem Sicherheitssaum von tumorfreiem Gewebe (A0 Ablation in Analogie zur R0 Resektion), was mithilfe einer Bildfusion von Post- mit Präablationsbildern zu dokumentieren und im Follow-up zu bestätigen ist.

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Literatur
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