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05.08.2020 | Originalien

Radikale robotische Zystektomie mit intrakorporaler Harnableitung

Zeitschrift:
Urologie in der Praxis
Autor:
Dr. med. Christoph Schregel
Wichtige Hinweise
Die Rechte für alle verwendeten Abbildungen und Bilder liegen bei Prof. Dr. H. John und dem Kantonsspital Winterthur.

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Die radikale Zystektomie stellt die Therapie der Wahl beim muskelinvasiven Urothelkarzinom und bei Höchstrisikokonstellationen des nichtinvasiven Urothelkarzinoms dar. Neben dem offenen Verfahren hat sich in den letzten Jahren die laparoskopisch roboterassistierte radikale Zystektomie etabliert; mit dieser können nicht nur die Entfernung der Harnblase und Lymphadenektomie, sondern auch die Rekonstruktion der Harnableitung minimal-invasiv und vollständig intrakorporal durchgeführt werden. In der von uns adaptierten, standardisierten Technik können sowohl die komplexen Schritte zur Anlage des Ileum-Conduits als auch einer Neoblase vollzogen werden. Nach der bisherigen Studienlage zeigt die laparoskopisch roboterassistierte radikale Zystektomie mit intrakorporaler Anlage der Harnableitung verminderte Transfusionsraten und eine verkürzte Spitalaufenthaltsdauer im Vergleich zur offenen radikalen Zystektomie, bei gleichwertigen funktionellen und onkologischen Resultaten.

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Literatur
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