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Pubertät – muss das sein?

Eine kurze Geschichte des bedeutsamsten Lebensabschnittes beim Menschen

Erschienen in:

Zusammenfassung

Pubertät – muss das sein? Das fragen sich nicht nur Eltern, sondern auch die pubertierenden Jugendlichen selbst. Was ist es, das diesen vielfach ungeliebten und als problematisch angesehenen Lebensabschnitt so unverzichtbar macht? Der Artikel liefert hierzu eine Erklärung, die den Blick auf das ungeheure Potenzial, welches in dieser Lebensphase steckt, lenken soll. Dieses Potenzial in den Blick zu nehmen, öffnet neue Perspektiven nicht nur für Eltern und pubertierende Jugendliche selbst, sondern auch für die Gesellschaft als Ganzes. Das Begreifen, was diesen Lebensabschnitt so essenziell und unverzichtbar macht, lässt uns erkennen, was eine Gemeinschaft formt und zusammenhält. Dann lassen sich auch die mit der Pubertät zwangsläufig verbundenen Auseinandersetzungen besser meistern. Soziales Lernen, das Erwachen der emotionalen Intelligenz – des sozialen Gehirns, ist der eigentliche und schwierigste Prozess in der pubertären Umbauphase. Nur in der Gemeinschaft konnte und kann sich der Homo sapiens gegen eine gefahrvolle Umgebung durchsetzen. Zusammenhalt, Bündnisse, Kooperationen, all das sind Strategien, die sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der Menschheit ziehen. In der Pubertät als zweite Geburt – nämlich der Geburt unserer emotionalen Intelligenz – liegt der Schlüssel für die Entwicklung des Menschen hin zu einem sozialen Wesen.
Titel
Pubertät – muss das sein?
Eine kurze Geschichte des bedeutsamsten Lebensabschnittes beim Menschen
Verfasst von
Dr. med. Bernhard Stier
Publikationsdatum
20.08.2024
Verlag
Springer Vienna
Erschienen in
Pädiatrie & Pädologie / Ausgabe 6/2024
Print ISSN: 0030-9338
Elektronische ISSN: 1613-7558
DOI
https://doi.org/10.1007/s00608-024-01234-0
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Bildnachweise
Mädchen sitzt neben Rucksack/© Drobot Dean / stock.adobe.com