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01.11.2016 | review | Ausgabe 15-16/2016

Wiener Medizinische Wochenschrift 15-16/2016

Psychologische und psychoanalytische Grundlagen in Schrekers Musikdrama „Die Gezeichneten“

Zeitschrift:
Wiener Medizinische Wochenschrift > Ausgabe 15-16/2016
Autor:
Dr. rer. med. Mag. phil. Elena Romana Gasenzer

Zusammenfassung

Die Oper „Die Gezeichneten“ des österreichischen Komponisten Franz Schreker reflektiert die Entstehung der Psychoanalyse Freuds und thematisiert die gesellschaftlichen Wandlungen zum Zeitpunkt ihrer Entstehung. Ihre Figuren verkörpern zahlreiche von Freund beschriebene psychoanalytische Begriffe. Die Figuren leben zum einen ihre Triebe hemmungslos aus, gleichzeitig werden im Verlauf psychische Mechanismen wie Triebsublimierung, Konsumption oder Verdrängung herausgearbeitet. Das Werk Schrekers ist als Reaktion auf die Psychoanalyse Freuds zu sehen, die sich zum Zeitpunkt der Entstehung des Werkes als wissenschaftliche Methode etablierte. Der Stoff führt dem Hörer gleichsam die Psychopathologie einer Gesellschaft vor Augen, die blind ihrem eigenen Untergang entgegengeht. Anhand der Figuren der Oper und ihrer Handlungsmotive sollen einige der zentralen Begriffe der Psychoanalyse dargestellt und ihre künstlerische Umsetzung erläutert werden.

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