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12.09.2018 | Psychiatrische Erkrankungen | Neue Versorgungslandschaften | Sonderheft 1/2018

psychopraxis. neuropraxis 1/2018

Psychiatrische Versorgung heute

Zeitschrift:
psychopraxis. neuropraxis > Sonderheft 1/2018
Autoren:
Univ.-Prof. Dr. Johannes Wancata, Andreas Reisegger, Rudolf R. Slamanig, Hildegard Winkler, Annemarie Unger
Wichtige Hinweise
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir überwiegend das generische Maskulinum. Dies impliziert immer beide Formen, schließt also die weibliche Form mit ein.

Zusammenfassung

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Versorgung psychisch Kranker in einem Ausmaß verändert wie in keinem anderen Fachgebiet. Die Zahl psychiatrischer Betten wurde im Vergleich zu den 70-er Jahren des letzten Jahrhunderts in Österreich auf weniger als ein Drittel reduziert. Parallel dazu stieg aber die Zahl der Betten zur Behandlung psychisch Kranker in anderen Bereichen, beispielsweise in der forensischen Psychiatrie, deutlich an. Die Verlagerung von Betten aus den psychiatrischen Krankenhäusern in Allgemeinkrankenhäuser fand in vielen europäischen Ländern statt. Angesichts der Tatsache, dass die meisten psychisch Kranken auch unter körperlichen Krankheiten leiden und die somatische Komorbidität den wichtigsten Grund für die verkürzte Lebenserwartung psychisch Kranker darstellt, ist dies eine äußerst positive Entwicklung. Das „Assertive Community Treatment“, eine intensive nachgehende ambulante Versorgung unter Einbeziehung von Psychiatern, ist gerade für schwer und chronisch psychisch Kranke von Vorteil.

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Literatur
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