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02.04.2019 | Psychiatrie | Ausgabe 3/2019 Open Access

psychopraxis. neuropraxis 3/2019

Psychiatrische Behandlung eines alkoholabhängigen Patienten mit Lebererkrankung im Endstadium

Kasuistische Darstellung

Zeitschrift:
psychopraxis. neuropraxis > Ausgabe 3/2019
Autoren:
Stephan Listabarth, Dr. Daniel König, Dr. Andrea Gmeiner, Dr. Andreas Wippel, Assoc. Prof. PD Dr.Dr. Benjamin Vyssoki
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Dieser Fallbericht gibt einen Überblick über die Aspekte des multidisziplinären Managements eines alkoholabhängigen Patienten mit Lebererkrankung im Endstadium. Wir berichten von einem 59-jährigen Patienten, der für einen stationären, medikamentös-gestützten Alkoholentzug aufgenommen worden war. Der Patient litt an einer dekompensierten, alkoholinduzierten Leberzirrhose. Die ursprüngliche Aufnahme erfolgte an einer chirurgischen Abteilung aufgrund einer zunehmenden Aszites und einer generellen Verschlechterung des Allgemeinzustands. Nach konsiliarpsychiatrischer Erstvorstellung und Einleitung einer Behandlung bei Alkoholentzug wurde er rasch an die Station 04A der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Klinische Abteilung für Sozialpsychiatrie übernommen. Der klinische und wissenschaftliche Schwerpunkt der Station 04A ist die Behandlung alkoholabhängiger Patienten. Neben der internistischen Behandlung der Folgen der Leberfunktionsstörung wurde ein schrittweiser Alkoholentzug mithilfe von Benzodiazepinen erfolgreich durchgeführt sowie eine Anti-craving-Therapie mit Baclofen etabliert.
Literatur
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