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07.08.2018 | Psychiatrie Psychosomatik Psychotherapie | Psychiatrie | Ausgabe 5/2018

psychopraxis. neuropraxis 5/2018

Zusammenarbeiten in interkulturellen Teams

Zeitschrift:
psychopraxis. neuropraxis > Ausgabe 5/2018
Autor:
Mag. Dr. Renate Csellich-Ruso
Wichtige Hinweise
Literatur bei der Verfasserin

Zusammenfassung

Teams werden als eine Gruppe von Mitgliedern definiert, die eine funktionale Arbeitsbeziehung miteinander haben. Die Struktur innerhalb eines Teams ist aufgaben- und zielorientiert. Sie bilden eine Teamidentität aus, die sich von den individuellen Identitäten unterscheidet. Ein wesentliches Merkmal von Teams ist die Möglichkeit zur direkten Interaktion und Kommunikation miteinander. Wenn in einem Team Menschen mit unterschiedlicher kultureller Prägung aufeinandertreffen, prallen oft auch unterschiedliche Vorstellungen über die gemeinsame Zusammenarbeit aufeinander, was nicht selten zu Missverständnissen führt. Unabdingbar für interkulturell zusammengesetzte Teams ist deshalb Hintergrundwissen über interkulturelle Zusammenhänge wie respektvolles Verhalten, andere Kommunikationsmuster oder Höflichkeitsrituale. Eine wesentliche Aufgabe des Teamleiters besteht darin, für den offenen Gesprächsaustausch der Mitarbeiter eine Basis innerhalb des Teams zu schaffen. Interkulturelle Teams brauchen Zeit, um einander kennen und verstehen zu lernen. Offene Frage können nur im Miteinander geklärt und bestehende Meinungsverschiedenheiten ausgeräumt werden. Ein allgemeines Kennzeichen erfolgreicher Teams ist der Wille zur Zusammenarbeit sowohl auf inhaltlicher- als auch auf persönlicher Ebene. Die Basis dessen ist der informelle Austausch im Team. Denn nur so können interkulturell zusammengesetzte Teams tragfähige Formen des miteinander Handelns entwickeln.

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