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16.10.2020 | Entzündliche Dermatosen Open Access

Psoriasisarthritis

Klinik und Therapie

Zeitschrift:
hautnah
Autor:
Dr. C. Borst
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Die Psoriasisarthritis (PsA) ist eine entzündliche Gelenkerkrankung, die oft mit einer kutanen Psoriasis (PsO) einhergeht. Die PsA ist durch Schwellungen und Druckschmerzhaftigkeit im Bereich der Gelenke charakterisiert und kann auch zu einer strahlenförmigen Verdickung einzelner Finger oder Zehen (Daktylitis, Wurstfinger, Wurstzehe) und Schmerzen im Bereich von Sehneninsertionen (Enthesitis) führen. Im Gegensatz zur rheumatoiden Arthritis ist das Muster der befallenen Gelenke heterogen. Es können von den distalen Interphalangealgelenken bis zur Wirbelsäule alle Gelenke potenziell von der Erkrankung betroffen sein. Laborchemisch ist die Erkrankung unspezifisch, da sie üblicherweise seronegativ ist – sie geht also nicht mit charakteristischen Autoantikörpern einher. Bekannte Entzündungsparameter wie das C‑reaktive Protein oder die Blutsenkungsgeschwindigkeit können ein Anhaltspunkt für eine solche inflammatorische Arthritis sein. Um bleibenden Gelenkschäden vorzubeugen, sind die Früherkennung und rechtzeitige Therapie essenziell. In diesem Beitrag wird der derzeitige Stand des Wissens bezüglich der klinischen Charakteristika, der Diagnostik und Therapie dieser potenziell gelenkzerstörenden Erkrankung diskutiert.
Literatur
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