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01.12.2019 | Aktuelles | Ausgabe 4/2019

Journal für Urologie und Urogynäkologie/Österreich 4/2019

PSA-Rezidiv nach radikaler Prostatektomie

Zeitschrift:
Journal für Urologie und Urogynäkologie/Österreich > Ausgabe 4/2019
Autor:
Prof. Dr. med. Paolo Fornara
Wichtige Hinweise
Aktualisierung von: Fornara P (2006) PSA-Rezidiv nach radikaler Prostatektomie. J Urol Urogynakol 13 (Sonderheft 4):21–23
Literatur beim Verfasser

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Nach einer radikalen Prostatektomie hat der PSA-Wert auf ein Minimallevel abzufallen (untere Grenze der Messbarkeit) und dann unverändert zu bleiben. Steigt er über eine Grenze von 0,25 ng/ml an, muss man von einem biochemischen Rezidiv ausgehen. Dieses ist in jedem Fall der Vorbote eines klinischen Rezidivs, das behandelt werden muss. Dabei ist unerheblich, ob der Patient daran sterben wird oder nicht.
Wenn der Verdacht auf ein Lokalrezidiv besteht, sollte bestrahlt werden. Die lokale Radiotherapie kann in Abhängigkeit zusätzlicher Risikofaktoren durch eine nachgeschaltete Hormontherapie ergänzt werden, die auch intermittierend sein kann.
Besteht der Verdacht auf Fernmetastasen (systemisches Rezidiv), sollte eine Hormontherapie erfolgen. Patienten, die nach der Salvage-Strahlentherapie einen erneuten PSA-Anstieg aufweisen, sollten ebenfalls einer Hormontherapie zugeführt werden.

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