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Ärztliches Denken – ärztliche Denkfehler

Wie lassen sich Fehldiagnosen reduzieren?

Erschienen in:

Zusammenfassung

Ärztliche Fehler treten vor allem während des Prozesses der Diagnosestellung und bei der Interpretation von diagnostischen Tests auf. Eine Diagnose kann entweder über eine Mustererkennung oder durch analytisches Denken (systematische Differenzialdiagnose) gestellt werden – im Alltag wird allerdings fast ausschließlich die sehr schnelle und effektive Mustererkennung benutzt. Problematisch hierbei ist, dass sich Krankheiten häufig nicht typisch bzw. lehrbuchhaft präsentieren, in diesen Situationen ist das menschliche Gehirn anfällig für systematische Denkfehler. Die klinisch wichtigsten Denkfehler sind die zu frühzeitige Festlegung auf eine Verdachtsdiagnose („premature closure“), die fehlende Würdigung von Befunden, die gegen die Verdachtsdiagnose sprechen („confirmation bias“) und die subjektiv verzerrte Vorstellung von Krankheitswahrscheinlichkeiten („availability bias“).
Titel
Ärztliches Denken – ärztliche Denkfehler
Wie lassen sich Fehldiagnosen reduzieren?
Verfasst von
Dr. Matthias Janneck
Publikationsdatum
26.06.2024
Verlag
Springer Vienna
Erschienen in
Rheuma Plus / Schweiz / Ausgabe 2/2024
Print ISSN: 3004-9253
Elektronische ISSN: 3004-8931
DOI
https://doi.org/10.1007/s44332-024-00022-z
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Bildnachweise
Gehirn-Lampe-Modell mit Hand/© Dilok Klaisataporn / GEtty Images / iStock