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01.09.2014 | Originalien | Ausgabe 3/2014

hautnah 3/2014

Prävention der venösen Thromboembolie

Zeitschrift:
hautnah > Ausgabe 3/2014
Autoren:
Dr. K. Belaj, Dr. P. Rief, PD Dr. T. Gary

Zusammenfassung

Die venöse Thromboembolie (VTE) – bestehend aus tiefer Beinvenenthrombose (TVT) und Pulmonalarterienembolie (PAE) – ist speziell bei chirurgischen Patienten eine häufige Komplikation. Es gibt daher auch in Abhängigkeit der durchgeführten Operation für diese Patienten klare Empfehlungen für eine postoperative Antikoagulation, um eine solche VTE zu verhindern.
Auch bei internistischen Patienten ist die VTE häufig. Das VTE-Risiko variiert je nach Begleiterkrankungen des Patienten und kann mit speziellen Scores erhoben werden. Die Indikation zur Thromboseprophylaxe wird in Abhängigkeit des individuellen VTE- und Blutungsrisikos gestellt.
Ein besonders thrombophiles Patientenkollektiv stellt jenes der Tumorpatienten dar. Bei diesen ist das VTE-Risiko als sehr hoch einzuschätzen. Speziell postoperativ ist daher bei diesen Patienten eine längere Phase der Antikoagulation anzustreben.
Ziel dieses Reviews ist es, eine Kurzübersicht über aktuelle Empfehlungen zur Thromboseprophylaxe in den oben ausgeführten Indikationen zu geben.

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